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Geschrieben von Totty10 am 12.05.2026 um 14:18:
Hallo Mike,
exakt das ist die Firma.
Wusste gar nicht, dass es darüber sogar einen Wiki Eintrag gibt.
Man sollte öfter mal die Suchmaschine oder neuerdings KI benutzen
Ich hatte nur von ehemaligen Fahrern von Nordgetränke gehört, wo es Emig übernommen hatte, war es nicht mehr so schön.
Gruß Totty
Geschrieben von Borgward am 13.05.2026 um 11:12:
Nordgetränke gehörte genauso wie Hella-Brunnen zur Holsten-Brauerei Hamburg - Ende der 90er Jahre wurden die Wasser- und Softdrinksparte verkauft.
Geschrieben von Flachskopp am 13.05.2026 um 11:40:
Die Sattelzüge mit DAF 2800 waren in und um Hamburg Ende der 70er häufig zu sehen:
> Klick <
.
Geschrieben von Unterflur am 13.05.2026 um 12:36:
| Zitat: |
Original von Totty10
Hallo Mike,
exakt das ist die Firma.
Wusste gar nicht, dass es darüber sogar einen Wiki Eintrag gibt.
Man sollte öfter mal die Suchmaschine oder neuerdings KI benutzen
Ich hatte nur von ehemaligen Fahrern von Nordgetränke gehört, wo es Emig übernommen hatte, war es nicht mehr so schön.
Gruß Totty |
Hi
Ich habe einfach mal die Suchmaschine angeschmissen, weil das Thema mich schon sehr interessiert.
Leider bin ich als jugendlicher Beifahrer nie in den Genuss gekommen nach Berlin mit zu fahren, nur bis zur Zonengrenze.
Wo ich selbst aktiv gefahren bin, waren die Grenzen schon offen, und ich habe es verflucht, in den "Osten" zu fahren. Aber das konnte ich auch an zwei Händen abzählen.
Geschrieben von Steyr_Schos am 13.05.2026 um 12:50:
| Zitat: |
Original von Unterflur
Leider bin ich als jugendlicher Beifahrer nie in den Genuss gekommen nach Berlin mit zu fahren, nur bis zur Zonengrenze.
|
Nur eine kleine Frage eines völlig Ahnungslosen: durfte man als Beifahrer so einfach mitfahren?
Im Transit wahrscheinlich noch eher, aber wenn das Reiseziel in der DDR lag, gab´s da vermutlich strenge Regeln, wer im LKW mitdurfte und wer nicht?
Das Thema DDR ist für mich ein sehr interessantes, leider bin ich noch mit den Mücken geflogen, als diese zerbrach
Geschrieben von Holzschuh am 13.05.2026 um 13:32:
Hallo Georg,
Bin erstmals mit 17 Jahren nach Berlin.Im Transitverkehr musste ich auf jedenfall einen Reisepaß mitführen.Und zur Sicherheit noch eine Schriftliche Bestätigung meiner Eltern das ich mit Herr xyz mit fahren durfte.
So ist es jedenfalls damls bei mir gewesen.Alles andere nur mit einem Visum.Ohne diesem stellte das Verlassen der Transitstrecke einen unerlaubten Verstoß dar.Auch im Notfall.
Geschrieben von Boogie am 13.05.2026 um 14:14:
Moin, Georg,
die Regeln für den DDR-Verkehr haben sich auch immer mal geändert entsprechend der aktuellen politischen Situation.
Im Transit konnten sogar Tramper mitfahren, bei der Einreise in die DDR war das strenger geregelt.
Wobei es noch Unterschiede zwischen BRD-Bürgern und West-Berlinern gab.
Da West-Berlin von der DDR nicht als Teil der BRD anerkannt wurde, brauchten die West-Berliner nur ihren Personalausweis, die BRD-Bürger brauchten einen Reisepass.
Hier wird ein bisschen davon erzählt:
http://www.baumaschinenbilder.de/forum/thread.php?postid=676622#post676622
http://www.baumaschinenbilder.de/forum/thread.php?postid=1235754#post1235754
Wenn du "Visum DDR" bei der Suche eingibst, findest du noch ein paar Anekdoten.
Geschrieben von ottanta e novanta am 13.05.2026 um 20:36:
Ich bin als jugendlicher Beifahrer - wenn ich mich richtig erinnere - 1988 & 89 je 1x im Transit nach Berlin mitgefahren, kann mich allerdings an keine besonderen Formalitäten erinnern, was uns als Personen betraf.
Geschrieben von Müllschorsch am 13.05.2026 um 21:33:
Wir sind vor der Wende mit 1 Tankzug als Subunternehmer für Lauterbach-Transporte in Berg gefahren.
Es wurde viel in der damaligen DDR geladen. In der Regel Chemikalien z.B. Leuna, Buna, Bitterfeld, Schwarzheide etc. In den Kombinaten gab es ja die 7-Tage Woche und wir als BRDler durften auch am Sonntag reinfahren und laden. Da ich damals als Anfang 20-jähriger das ein oder andermal am Wochenende vorladen durfte, (es war für mich immer ein Abenteuer) kam ich auf den Gedanken mal meine damalige Freundin mitzunehmen.
In meinem jugendlichen Leichtsinn, kam ich auf die Idee, meiner Freundin eine Bestätigung mit Briefkopf unserer Firma auszustellen, das Frau ...... bei der Fa. W. als Berufskraftfahrer in Ausbildung steht und im Rahmen der Ausbildung auch praktische Fernfahrten dazugehören. Mit dieser Bestätigung und ihrem Reisepass gab es tatsächlich keine Probleme bei der Einreise und konnten problemlos nach Schwarzheide zum laden fahren.
Allerdings gab es bei dieser Tour ein anderes Problem. Nach dem Laden wollte ein Chemiker noch eine Probe der Ladung ziehen. Diese sollte unbedingt vom unteren Auslauf erfolgen. Da wir einen neuen Auflieger hatten und ich absolut nicht wusste wie die Ablaufventile mit Luft zu öffnen sind musste ich zwangsweise bei unserem Fahrer zu Hause im Westen anrufen. So ein Gespräch musste aber vom Kombinat angemeldet werden. Mir wurde gesagt, das es bis zu 8 Stunden dauern könne. Tatsächlich nach 7,5 Stunden kam ein Trabi gefahren um mir mitzuteilen, das das Gespräch in den Westen freigeschaltet wäre. Bei der Telefonzelle angekommen, klickte es im Hörer mehrmals (wahrscheinlich die STASI) bis ein Freizeichen kam. Ich erreichte unseren Fahrer der nannte mir den entsprechenden Schalter der Rest war dann kein Problem mehr.
(Ohne Telefonat in den Westen, wäre ich wahrscheinlich bis zur Wende in Schwarzheide gestrandet)
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