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Zum Ende der Seite springen Büffel Laderaupe BL 200 Restauration
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büffeljohann   Zeige büffeljohann auf Karte



Dabei seit: 20.06.2006
Name: Johann
Herkunft: vo dr Alb ra (Burladingen), wohne jetzt aber in Ottweiler (Saarland)
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Themenstarter Thema begonnen von büffeljohann
RE: Büffel-Restauration Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die unteren Dichtungen der Laufbüchsen waren alle so wie auf folgendem Bild zu erkennen: 2 Stück waren platt und einer war immer gerissen. Und da ist das Kühlwasser dann ins Motoröl gelaufen.

büffeljohann hat dieses Bild (verkleinerte Version) angehängt:
Laufbüchse 1.jpg

büffeljohann hat dieses Bild angehängt:
Motorblock von oben ohne Laufbüchsen.jpg



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17.11.2010 00:21 büffeljohann ist offline E-Mail an büffeljohann senden Beiträge von büffeljohann suchen Nehmen Sie büffeljohann in Ihre Freundesliste auf
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Dabei seit: 20.06.2006
Name: Johann
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Alter: 59

Themenstarter Thema begonnen von büffeljohann
RE: Büffel-Restauration Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die nächsten beiden Bilder zeigen den Motorblock von unten ohne Laufbüchsen. Links sieht man die Nockenwelle und rechts das runde ist der Sitz der Düsen für die Kolbenkühlung (eine abgebaute Düse liegt in dem Bild mit den Kolben links neben der Pleulstange). Im zweiten Bild sieht man von oben durch den Laufbüchsensitz auf die Kurbelwelle, die nach gründlichem Reinigen aussah wie neu und auch die Maße waren alle noch in den Toleranzen einer neuen Kurbelwelle.

büffeljohann hat diese Bilder angehängt:
Motorblock von unten ohne Laufbüchse.jpg
Tunnelblick.jpg



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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von büffeljohann: 17.11.2010 00:29.

17.11.2010 00:26 büffeljohann ist offline E-Mail an büffeljohann senden Beiträge von büffeljohann suchen Nehmen Sie büffeljohann in Ihre Freundesliste auf
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Dabei seit: 20.06.2006
Name: Johann
Herkunft: vo dr Alb ra (Burladingen), wohne jetzt aber in Ottweiler (Saarland)
Alter: 59

Themenstarter Thema begonnen von büffeljohann
RE: Büffel-Restauration Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Mit den kaputten Laufbüchsendichtungen war ein Grund für das Wasser im Öl gefunden. Laut Betriebsanleitung des Motors gibt es noch eine zweite Möglichkeit: der Motorölkühler. Das ist praktisch ein Wärmetauscher, der sowohl von Kühlwasser als auch von Motoröl durchflossen wird. Wenn die Dichtungen morsch oder gerissen sind, dann kann da auch Wasser ins Öl oder umgekehrt Öl ins Kühlwasser laufen. Also musste ich den auch abbauen und aufmachen. Das hat mich 2 Tage Arbeit gekostet. Den Ölkühler kann man leicht abbauen, wenn der Motor ausgebaut ist (was ich aber aus Platzmangel und erforderlicher Ausrüstung nicht machen konnte). Damit ich den Ölkühler abbauen konnte, musste ich erst die Halterung für den Motorölfilter abbauen (sitzt genau über dem Ölkühler und "praktischerweise" kann man den Ölkühler nicht nach unten rausziehen, weil da eine Kante des Hauptrahmens den Weg versperrt). Die Schrauben, mit der die Halterung des Motorölfilters fetgeschraubt sind, kann man alle einigermassen abschrauben, alle ausser einer! Für diese eine braucht man einen speziellen Ringschlüssel von HAZET, den ich natürlich erst besorgen musste (ich hab fast "nur" GEDORE, super Qualität zum günstigen Preis). Das ganze war ziemlich nervig, weil es extrem eng zugeht bei eingebautem Motor (eine Schönheits-OP im Handschuhfach eines VW-Käfers ist ein Klacks dagegen, meinte ein Kumpel von mir). Als der Ölfilter dann ab war, musste ich ihn aufmachen, was mich auch fast 1 Tag gekostet hat. Und auch der Ölkühler hatte marode Dichtungen.

büffeljohann hat diese Bilder (verkleinerte Versionen) angehängt:
Ölkühler 2.jpg
Ölkühler.jpg



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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von büffeljohann: 17.11.2010 00:51.

17.11.2010 00:50 büffeljohann ist offline E-Mail an büffeljohann senden Beiträge von büffeljohann suchen Nehmen Sie büffeljohann in Ihre Freundesliste auf
Trakker



Dabei seit: 18.02.2008
Name: Holger
Herkunft: Heidenheim
Alter: 51

RE: Büffel-Restauration Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Johann, Super Bericht klatsch ich hoffe Du lässt uns weiter teilhaben an Deiner Restauration,da können die Buben aus den heutigen Werkstätten auch noch was lernen,daß es nicht immer ein Spezialwerkzeug vom Hersteller sein muß hast Du uns ja auch gezeigt.
Gruß Holger
(fast von dr Alb ra)
17.11.2010 09:03 Trakker ist offline E-Mail an Trakker senden Beiträge von Trakker suchen Nehmen Sie Trakker in Ihre Freundesliste auf
Mogi_Mog   Zeige Mogi_Mog auf Karte



Dabei seit: 04.02.2010
Name: Sven
Herkunft: 67240 Bobenheim-Roxheim

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Hallo Johann,

daumen ich bin begeistert! Ich bin selbst noch in der Ausbildung und wollte schon immer so etwas sehen! Danke dafür! Da sind wir bei dem was Holger anspricht.

@ Holger: Heute noch Motor auseinander bauen? Wird nicht mehr gemacht (das höchste sind Kopfdichtung, Ölwannendichtung), da der Aggregatetausch günstiger ist! wall

Nachtrag: was man auch wissen muss: die meisten Azubis/Stifte/Lehrlinge (wie auch immer ihr uns nennt klatsch ), wollen so etwas gar nicht sehen! Ich kenne außer mir nur noch 3 Azubis meines Betriebes (60 KFZ-Mechatroniker Azubis!) die sich für Nutzfahrzeuge interessieren! geschockt Dem Rest ists zu schmutzig und zu schwer!

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Gruß, Sven

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Mogi_Mog: 17.11.2010 18:31.

17.11.2010 18:23 Mogi_Mog ist offline E-Mail an Mogi_Mog senden Beiträge von Mogi_Mog suchen Nehmen Sie Mogi_Mog in Ihre Freundesliste auf
büffeljohann   Zeige büffeljohann auf Karte



Dabei seit: 20.06.2006
Name: Johann
Herkunft: vo dr Alb ra (Burladingen), wohne jetzt aber in Ottweiler (Saarland)
Alter: 59

Themenstarter Thema begonnen von büffeljohann
RE: Büffel-Restauration Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Leute,

freut mich, dass euch mein Bericht gefällt. Das Lob von Arne, Holger und Sven geht runter wie Öl. Danke dafür!
Weiter gehts mit meinem Bericht. Nachdem ich alles zerlegt hatte, gings ans putzen. Die Kipphebelböcke, die Zylinderköpfe, die Kühlwasserleitungen, Abgasrohre, Luftleitungen vom Turbo zu den Zylinderköpfen, alle Schrauben, die Innereien vom Ölkühler und Ölfilteranschluss und unzählige andere Kleinteile habe ich mit Diesel gereinigt. Die Laufbüchsen hab ich erst mal mit einer runden Stahlbürste in der Bohrmaschine entrostet und dann mit Diesel gewaschen. Von den gereinigten Zylinderköpfen habe ich leider keine Fotos, aber die seht ihr später wieder im eingebauten Zustand. Auch da lässt sich noch erkennen, wie dreckig alles war. Bei den Zylinderköpfen habe ich die Ventile nicht ausgebaut, weil die auch noch gut aussahen (mit einer guten LED-Taschenlampe kann man durch die Ansaug- und Abgasöffnungen reinleuchten und kann dann die Ventile begutachten ohne sie auszubauen). Dicht waren sie auch noch (um das zu überprüfen, legt man den Zylinderkopf so hin, dass man die Ventilteller sieht. Dann gießt man Diesel in die Vertiefungen und wenn am anderen Tag der Diesel immer noch in den Vertiefungen steht und an den Ventilschaften nichts runtergesabbert ist, dann sind die Ventile dicht).
Die Laufbüchsen sahen nach dem reingen praktisch aus wie neu. Die Dichtringe muss man vorher einfetten, bevor man sie über die Laufbüchsen zieht. Öl zum einfetten ist zu glitschig, Universalfett (was man auch zum abschmieren aller beweglichen Teile verwendet) ist zu klebrig. Am besten flutscht Vaseline (was für die Haut gut ist taugt auch für einen Motor großes Grinsen ). Das zweite Bild zeigt den Motorblock vor dem Einbau der Laufbüchsen. Um die engen Kanten der Laufbüchsensitze vom Dreck zu befreien, habe ich einen Dremel-Multi-Nachbau mit biegsamer Welle und kleinen rotierenden Stahlbürsten (gabs mal für 19,99 im Baumarkt) verwendet. Damit kommt man wirklich in die kleinste Ritze.

büffeljohann hat diese Bilder angehängt:
Laufbüchse geputzt mit neuen Dichtungen.jpg
geputzt und zusammengebaut 0.jpg



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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von büffeljohann: 17.11.2010 23:42.

17.11.2010 23:40 büffeljohann ist offline E-Mail an büffeljohann senden Beiträge von büffeljohann suchen Nehmen Sie büffeljohann in Ihre Freundesliste auf
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RE: Büffel-Restauration Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Laufbüchsen mittlerweile wieder drin, Kolben mit neuen Pleullagern wieder eingebaut (auch da hilft Vaseline), Zylinderköpfe mit neuen Dichtungen wieder drauf und auch die Kipphebelböcke wieder montiert. Die Abgassammelrohre anbauen war bei 4 Zylindern ganz einfach, bei den beiden hintersten auf jeder Seite wars eine elendige Fummelei. Hätten die den Hauptrahmen der Raupe nicht um 5 cm breiter machen können schimpf , dann wär´s viel einfacher gewesen. Ich hoffe, man kann auf dem zweiten Bild erkennen, wie eng es da zugeht.

büffeljohann hat diese Bilder angehängt:
geputzt und zusammengebaut.jpg
Abgassammelrohr angebaut.jpg



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17.11.2010 23:55 büffeljohann ist offline E-Mail an büffeljohann senden Beiträge von büffeljohann suchen Nehmen Sie büffeljohann in Ihre Freundesliste auf
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RE: Büffel-Restauration Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die Dichtungen und andere Kleinteile habe ich von Kolben Seeger bekommen. Die waren sogar so begeistert von meinem Projekt, dass ich spontan 10% Rabatt gekriegt habe, obwohl die das bei Privatkunden nicht machen. daumen
Nur die Ölwannendichtung gabs nicht mehr. Da kann man sich aber bei ebay Dichtungspapier kaufen und daraus eine selber schnitzen. Die geputzte Ölwanne mit neuer Dichtung seht ihr auf dem nächsten Bild.

büffeljohann hat dieses Bild angehängt:
Ölwanne geputzt mit neuer Dichtung.jpg



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18.11.2010 00:08 büffeljohann ist offline E-Mail an büffeljohann senden Beiträge von büffeljohann suchen Nehmen Sie büffeljohann in Ihre Freundesliste auf
seebser



Dabei seit: 01.04.2009
Name: Rainer
Herkunft: Oberösterreich

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Gratulations zu deinem Projekt!
Wieviele Stunden stecken da jetzt drinn?
18.11.2010 11:35 seebser ist offline E-Mail an seebser senden Beiträge von seebser suchen Nehmen Sie seebser in Ihre Freundesliste auf
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RE: Büffel-Restauration Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Leute,

weiter geht´s mit meinem Bericht. Nachdem die Ölwanne wieder an ihrem Platz war, hab ich den Turbo wieder eingebaut, die Luftleitungen und die Kühlwasserleitungen wieder angeschraubt. Der Motor war dann praktisch wieder komplett.

büffeljohann hat diese Bilder angehängt:
Motor von rechts zusammengebaut 2.jpg
Motor von links zusammengebaut.jpg



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21.11.2010 14:50 büffeljohann ist offline E-Mail an büffeljohann senden Beiträge von büffeljohann suchen Nehmen Sie büffeljohann in Ihre Freundesliste auf
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