Aktuelle Speditions-Insolvenzwelle |
vehiclejack
   

Dabei seit: 14.09.2008
Name: Christian Herkunft: Voreifel
Alter: 52
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Hallo zusammen,
das Video hatte ich auch schon einmal vor einiger Zeit auf YouTube entdeckt und konnte meine Augen kaum trauen.
Es handelt sich ja um die vor einigen Jahren Insolvenz gegangene Spedition Werne aus Friedrichshafen. Seit dem laufen wohl Verfahren und so lange keine Gefahr für die Umwelt ausgeht, ist da für die Behörden auch noch viel zu machen. Es finden sich im Netz einige Presseartikel zu dem Thema. Den letzten den ich auf die schnelle gefunden habe stammt vom September 2021 aus dem Südkurier. Keine Ahnung ob sich an der Situation bis heute was geändert hat.
Viele Grüße
Christian
__________________ vehiclejack
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29.08.2023 07:58 |
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piefke53
   

Dabei seit: 20.12.2018
Name: Fred Herkunft: Tulln an der Donau, Niederösterreich
Alter: 72
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Danke für die Zusatzinfos.
Sogar auf Google Maps sieht es fast aus wie im Video, nur noch nicht zugewachsen.
https://tinyurl.com/294u85oa
Nur auf Creditreform ist von Pleite nicht mal etwas zu lesen. Auf Northdata schon ... von 2013
https://tinyurl.com/24fy7e5c
Zitat: |
06.11.2013 Durch Beschluss des Amtsgerichts Ravensburg vom 04.11.2013 (5 IN 575/13) wurde ein vorläufiger Insolvenzverwalter… |
Im "PRESS READER" ein Artikel der Schwäbischen Zeitung https://tinyurl.com/25fccc7r
Und hier (Schwäbische)
scheint es um FIrma/Familie Werne zu gehen.
__________________ Freundliche Grüße aus dem Donautal nahe Wien,
Fred
(Niedersachse im Exil)
- / -
Jede Bewegung, die nicht der Fortpflanzung oder Nahrungsaufnahme dient, ist unnötig und hat daher zu unterbleiben.
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29.08.2023 10:52 |
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Actros1836
   

Dabei seit: 28.09.2011
Name: Richard Herkunft: Deutschland
Themenstarter
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Man hört aber, seitdem einige ‚Lostplace‘-Youtuber mit großer Reichweite und zahlreiche Hobby-Fotografen dort waren, hat sich sehr Zustand der abgestellten LKW massiv verschlechtert, weil plötzlich viele Idioten angelockt werden/wurden, die die Fahrzeuge beschädigen oder Teile klauen. Die Fahrzeuge waren bis dahin recht gut vom Zustand (zumindest die Vollständigkeit der Teile betrifft) und mittlerweile haben dort viele Teile unfreiwillig neue Besitzer gefunden oder wurden durch Dummheit zerstört.
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29.08.2023 15:11 |
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piefke53
   

Dabei seit: 20.12.2018
Name: Fred Herkunft: Tulln an der Donau, Niederösterreich
Alter: 72
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Naja, Millionenwerte vielleicht ganz knapp und zum Zeitpunkt der Pleite.
Wenn es geleaste Fahrzeuge gewesen wären, wären die wie seinerzeit bei RiCö schon eingezogen worden.
Wir wissen ja auch nicht, seit wann die nur noch stehen, aber bei Einsetzung eines Insolvenzverwalters in 2013 dürfte spätestens seit 2014/15 dort nix mehr gelaufen sein.
Bei grobem Durchzählen anhand des Google-Bildes sehe ich
- 8 SZM
- 9 Sattelauflieger
- 12 LKW
- 7 Anhänger
- div. Container und/oder Wechselaufbauten
- 2 Hubarbeitsbühen
- diverse kleinere Fahrzeuge
Wenn ich das alles so überschlage und nicht gerade die höchsten Sätze annehme, kommt da schon so einiges raus. Alleine schon die 8 SZM und 12 LKW, gerechnet (vor 8 Jahren!) mit jeweils nur 35k€ gibt schon 700k€.
__________________ Freundliche Grüße aus dem Donautal nahe Wien,
Fred
(Niedersachse im Exil)
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Jede Bewegung, die nicht der Fortpflanzung oder Nahrungsaufnahme dient, ist unnötig und hat daher zu unterbleiben.
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29.08.2023 19:28 |
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Tiger
   

Dabei seit: 27.10.2009
Name: Harald Herkunft: aus dem Süden
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Die LKW stehen auch heute noch gleich dort. Ich sehe jetzt schon fast 10 Jahre wie alles immer mehr zuwächst und die Fahrzeuge immer mehr zerstört werden. Grundstücke sind am Bodensee sehr knapp und teuer. Die Fahrzeuge waren zum Zeitpunkt der Insolvenz schon nicht mehr neu, die Bühnen schon eher, aber in Summe war alles zusammen sicher noch einiges Wert. Normalerweise findet da schnell eine Versteigerung der Sachwerte statt und das Grundstück wird verwertet.
Die beiden Gesellschafter sollen sehr verstritten sein, und von beiden haben Familienmitglieder damals neue Unternehmen gegründet. Die ZF hat vor ein paar Jahren ihre Firmenzeichen auf den Planen der LKW übermalen lassen, um nicht mit der Sache in Verbindung gebracht zu werden.
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29.08.2023 22:32 |
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bountycamping
   
Dabei seit: 06.01.2013
Name: Wolfgang Herkunft: Deutschland
Alter: 73
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RE: Aktuelle Speditions-Insolvenzwelle, spedition werne |
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Hallo,
zufällig bin ich auf diesen Bericht gestossen und kann mir nicht verkneifen einen Kommentar abzugeben.
Grundsätzlich kann hier etwas nicht stimmem !!!
Angeblich liegen Forderungen des Finanzamtes in Höhe von ca. € 400.000.00 vor.
1. Forderungen des Finanzamtes liegen nur vor, wenn es entsprechende Umsätze gab !
2. Wären es Leasing Fahrzeuge, so hätte der Leasinggeber diese sicherlich abgeholt !
3. Also waren es Eigentumsfahrzeuge und warum wurden diese Fahrzeuge nicht verkauft ? Damit hätte man eventuell eine Insolvenz lindern oder abwenden können. ( Fuhrpark verkleinern )
4. Nein, man lässt gutes Material verrotten ( Stand 2013 )
Für mich als ehemaligen GF einer Spedition alles nicht nachvollziehbar, außerdem ist es immer schlecht auf einen speziellen Kunden zu bauen.
Meine Beurteilung erfolgt auf meinem aktuellen Kenntnisstand.
mfg
__________________ bountycamping
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05.03.2024 14:58 |
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MAN 19.502
   

Dabei seit: 13.06.2020
Name: MR X Herkunft: OWL
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Nach Wandt hat es auch Leipziger Logistik erwischt.
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27.08.2025 20:54 |
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BautznerSenf
   
Dabei seit: 27.01.2010
Name: P. Herkunft: Schwaben
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Hallo!
Also der Vollstaendigkeit wegen die Nachtraege:
"Logistikexperte Wandt saniert sich in Eigenverwaltung
3. März 2025 · Hannover · Geschäftsfeld Insolvenzverwaltung
Die Wandt Spedition Transportberatung GmbH aus Braunschweig hat am 25. Februar 2025 einen Antrag auf ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung gestellt. Rechtsanwalt Torsten Gutmann von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH wurde zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Das Eigenverwaltungsverfahren bietet dem Logistikspezialisten einen bewährten rechtlichen Rahmen, um die notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen bei gleichzeitig weiterlaufendem Geschäftsbetrieb zügig und wirksam umzusetzen.
Die Löhne und Gehälter der 134 Beschäftigten sind für drei Monate durch das Insolvenzgeld gesichert.
Ein Team um den Rechtsanwalt und Baker Tilly Partner Dr. Adrian Bölingen vertritt Wandt während des Verfahrens mit umfassender insolvenzrechtlicher Beratung. Das Logistikunternehmen hat bereits in den vergangenen Wochen gemeinsam mit der Managementberatung CONFER-SI Maßnahmen zur Anpassung des Geschäftsmodells und zur Reduzierung der Kosten identifiziert und teilweise eingeleitet.
85 Jahre altes Unternehmen bringt Erfahrung im Logistik- und Transportsektor
Die Wandt Spedition Transportberatung GmbH mit Sitz in Braunschweig ist ein familiengeführtes Unternehmen in dritter Generation. Ursprünglich als klassisches Speditionsunternehmen für den regionalen Güterverkehr gestartet, hat sich Wandt zu einem umfassenden Dienstleister in den Bereichen Transport, Logistik und internationaler Warenverkehr entwickelt. Zudem bietet das Unternehmen Nutzfahrzeugwäsche an und vermietet eine Tankstelle.
Durch Umsatzrückgänge bei Großkunden und der allgemeinen schwierigen Marktlage steht das Traditionsunternehmen vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Der begonnene Restrukturierungskurs wird nun in Eigenverwaltung fortgesetzt.
„Wir nutzen nun die Chance, Wandt im Zuge der Eigenverwaltung neu aufzustellen, um das große Potenzial des Logistikmarktes nutzen zu können“, sagt Geschäftsführerin Aline Wandt. „Zudem sind wir zuversichtlich, dass die Sanierung unseres Unternehmens aus eigener Kraft gelingen wird.“
Sanierungsexperte Torsten Gutmann begleitet als vorläufiger Sachwalter das Verfahren im Sinne der Gläubiger. Der Rechtsanwalt sagt: „Wir stehen in engem Austausch mit allen Beteiligten. Das gemeinsame Ziel ist es, das Unternehmen nachhaltig für die Zukunft aufzustellen.“
vgl. https://www.pluta.net/presse/pressemitte...verwaltung.html
bzw.
" Leipziger Logistik & Lagerhaus strebt Neuanfang im Insolvenzverfahren an
Ab November soll das Unternehmen wieder so aufgestellt sein, dass die Personalkosten aus dem laufenden Geschäftsbetrieb erwirtschaftet werden können. Derzeit laufen Gespräche mit potenziellen Investoren über einen Einstieg in das Unternehmen.
Die Leipziger Logistik und Lagerhaus GmbH soll gerettet werden. (Foto: style-photography/ iStock)
18. August 2025 | von DVZ Redaktion
Die Geschäftsführung der Spedition Leipziger Logistik & Lagerhaus prüft gemeinsam mit ihrem vorläufigen Insolvenzverwalter die wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine betriebliche Neuaufstellung. Die Ursache für die vorläufige Insolvenz seien Folgewirkungen der Finanzierungskosten für die rund 50 unternehmenseigenen Fahrzeuge sowie große Preissteigerungen bei Material und Betriebsmitteln, heißt es in einer Pressemitteilung.
Ziel des Verfahrens sei es nun, „eine Fortführungsperspektive“ für die Standorte in Leipzig und die insgesamt 90 Mitarbeitenden zu erreichen. Bis Ende Oktober seien die Löhne und Gehälter noch gesichert, ab November soll das Unternehmen wieder so aufgestellt sein, dass die Personalkosten aus dem laufenden Geschäftsbetrieb erwirtschaftet werden können. Aktuell laufen Gespräche mit potenziellen Investoren über einen Einstieg in das Unternehmen, teilt die Kanzlei Schultze & Braun mit.
Das 1990 gegründete Familienunternehmen ist auf Getränkelogistik sowie auf den Transport von Papier und trockenen Lebensmitteln spezialisiert. Die Spedition ist eine Schwestergesellschaft der Leipziger Logistik & Lagerhaus Südwest GmbH, die ihren Sitz in Ettlingen bei Karlsruhe hat – ihr Geschäftsbetrieb sei jedoch nicht in das Insolvenzverfahren involviert. (ab)"
vgl. https://www.dvz.de/unternehmen/detail/ne...rfahren-an.html
Ich zitiere, weil die Beitraege sonst nach einer Zeit nicht mehr auffindbar sind und die Links dann ins Leere gehen.
Gruss vom
B. S.
__________________ (C) Meine Fotos stammen (soweit nicht anders angegeben) von mir. Vor Nutzung durch Dritte möchte ich gefragt werden - sonst gibt's Post vom Anwalt...
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von BautznerSenf: 28.08.2025 07:54.
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28.08.2025 07:50 |
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