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Zum Ende der Seite springen Das LIEBHERR Seilbagger-Quintett der Fa. Seilbagger GRAN
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Schlorg   Zeige Schlorg auf Karte



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Dabei seit: 09.04.2005
Name: Dave
Herkunft: Bayern

Themenstarter Thema begonnen von Schlorg
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Vielen Dank für den Link, Busfahrer!

Ich schau normal schon immer wieder mal in Bastis Thema rein, aber dass da Fotos vom 853 drin sind, ist mir entgangen! :-)

Hier noch ein bisschen was aus der Kategorie: "Vielleicht gefälts ahnung "

Das Schleppseil am HS882 begann sich vorne aufzulösen.. es hat allerdings gereicht die ersten 1 1/2 Meter abzuschneiden, der Rest vom Seil geht nochmal ein paar Stunden....


winke

der Schlorg

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Schlorg: 02.01.2020 16:27.

02.01.2020 16:25 Schlorg ist offline E-Mail an Schlorg senden Homepage von Schlorg Beiträge von Schlorg suchen Nehmen Sie Schlorg in Ihre Freundesliste auf
WIL



Dabei seit: 19.01.2019
Name: Andy
Herkunft: Österreich
Alter: 34

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Schöner Bericht wie immer.

Mir ist schon klar das es ein Unterschied ist ob ein Seilbagger im Abbruch oder Kiesabbau läuft, oder irgendwo als Hilfskran eingesetzt ist, aber nur mal grob gefragt, wie lange hält eigentlich so ein Seil bei regelmäßigem Einsatz?

Schöne Grüße

Wil

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02.01.2020 19:57 WIL ist offline E-Mail an WIL senden Homepage von WIL Beiträge von WIL suchen Nehmen Sie WIL in Ihre Freundesliste auf
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Dabei seit: 09.04.2005
Name: Dave
Herkunft: Bayern

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Servus Wil,

ich kann jetzt auch nur was zum Schleppschaufelbetrieb sagen, was ich so im Kopf habe... Mit den seit Jahren verwendeten 36mm Seilen (34mm beim HS853) aus dem Hause Teufelsberger sind die Grans recht zufrieden.

Wie lange ein Seil hält, hängt von mehreren Faktoren ab... ganz wichtig ist z.B. dass der Seilbagger so steht, dass das Seil der Schleppwinde nicht durch den Kies/über die Kieskante läuft.

Auch beim Wechseln bzw. umdrehen der Seile versucht man so gut wie möglich den Kontakt des Seils mit dem Kiesboden zu vermeiden, denn das gefettete Seil zieht natürlich alles an kleinen Steinen an wie ein Magnet... und diese kleinen Steine verkürzen die Lebensdauer des Seils beträchtlich... Es hängt natürlich auch davon ab, wie der Kies rausgeht... wenn die Schleppschaufel beim einziehen in hartem Kies oder Mergelschichten recht oft einhakt dann geht das natürlich spürbar aufs Seil... wenn der Kies ganz leicht rausgeht, halten auch die Seile länger.

Die Seile von der Schleppwinde halten, je nach Zugkraft der Winde, (Der HS8130 mit den 35T Winden reisst schon mehr Seile zam) zwischen 400 und 600 Betriebsstunden. In der Regel werden die Seile nach 3 bis 400 Betriebsstunden, wenn Sie vorne schlechter werden umgedreht und können dann eben noch eine Weile weiter verwendet werden.

Hubseile halten in der Regel zwischen 800 und 1000 Betriebsstunden.

Manche Hubseile können noch als Schleppseile verwendet werden, andersrum ist das jedoch nicht mögich, denn die Hubseile sind idr. 75 Meter lang, die Schleppseile nur zwischen 45 und 50 Meter.

Man kennt es den Seilen optisch idr. recht gut an, wenn sie beginnen sich aufzulösen, denn dann sieht man die ersten Fasern brechen und es stehen lauter kleine Spitzen vom Seil weg... Dann kommt das Seil daher...

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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Schlorg: 03.01.2020 23:46.

03.01.2020 09:29 Schlorg ist offline E-Mail an Schlorg senden Homepage von Schlorg Beiträge von Schlorg suchen Nehmen Sie Schlorg in Ihre Freundesliste auf
Bauing



Dabei seit: 13.05.2017
Name: Christian
Herkunft: Augsburg

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Hallo Dave,
vielen herzlichen Dank für Deine klasse Berichte!
Kannst Du was zur möglichen Bestellung mehrerer neuer Liebherr-Seilbagger sagen, über die an anderer Stelle vor einiger Zeit berichtet worden ist?
Wie viele Mitarbeiter beschäftigt Fa. Gran?
Und steht der Neubau der Betriebswerkstatt mittlerweile?
VG Christian

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Bauing: 03.01.2020 20:15.

03.01.2020 12:59 Bauing ist offline E-Mail an Bauing senden Beiträge von Bauing suchen Nehmen Sie Bauing in Ihre Freundesliste auf
W12 Anton



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Dabei seit: 26.12.2014
Name: Anton
Herkunft: Geisenheim
Alter: 66

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Hallo Schlorg,

frohes Neues noch und alles Gute für 2020!!! winke

Habe Deinen Bericht intensiv gelesen. Da gibt es wirklich Nichts hinzuzufügen. daumen
Besser hätte ich es als langjähriger Seilbaggerfahrer und -besitzer nicht erklären können. freu
Hoffe auch weiterhin auf interessante Berichte und Bilder.

Viele Grüße auch an Andy vom
W 12 Anton aus Geisenheim und seinen
[SIZE=20]3 WESERHÜTTE SEILBAGGER W 12[/SIZE]

Zitat:
Original von Schlorg
Servus Wil,

ich kann jetzt auch nur was zum Schleppschaufelbetrieb sagen, was ich so im Kopf habe... Mit den seit Jahren verwendeten 36mm Seilen (34mm beim HS853) aus dem Hause Teufelsberger sind die Grans recht zufrieden.

Wie lange ein Seil hält, hängt von mehreren Faktoren ab... ganz wichtig ist z.B. dass der Seilbagger so steht, dass das Seil der Schleppwinde nicht durch den Kies/über die Kieskante läuft.

Auch beim Wechseln bzw. umdrehen der Seile versucht man so gut wie möglich den Kontakt des Seils mit dem Kiesboden zu vermeiden, denn das gefettete Seil zieht natürlich alles an kleinen Steinen an wie ein Magnet... und diese kleinen Steine verkürzen die Lebensdauer des Seils beträchtlich... Es hängt natürlich auch davon ab, wie der Kies rausgeht... wenn die Schleppschaufel beim einziehen in hartem Kies oder Mergelschichten recht oft einhakt dann geht das natürlich spürbar aufs Seil... wenn der Kies ganz leicht rausgeht, halten auch die Seile länger.

Die Seile von der Schleppwinde halten, je nach Zugkraft der Winde, (Der HS8130 mit den 35T Winden reisst schon mehr Seile zam) zwischen 400 und 600 Betriebsstunden. In der Regel werden die Seile nach 3 bis 400 Betriebsstunden, wenn Sie vorne schlechter werden umgedreht und können dann eben noch eine Weile weiter verwendet werden.

Hubseile halten in der Regel zwischen 800 und 1000 Betriebsstunden.

Manche Hubseile können noch als Schleppseile verwendet werden, andersrum ist das jedoch nicht mögich, denn die Hubseile sind idr. 75 Meter lang, die Schleppseile nur zwischen 45 und 50 Meter.

Man kennt es den Seilen optisch idr. recht gut an, wenn sie beginnen sich aufzulösen, denn dann sieht man die ersten Fasern brechen und es stehen lauter kleine Spitzen vom Seil weg... Dann kommt das Seil daher...

W12 Anton hat diese Bilder (verkleinerte Versionen) angehängt:
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04.01.2020 15:35 W12 Anton ist offline E-Mail an W12 Anton senden Homepage von W12 Anton Beiträge von W12 Anton suchen Nehmen Sie W12 Anton in Ihre Freundesliste auf
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Dabei seit: 09.04.2005
Name: Dave
Herkunft: Bayern

Themenstarter Thema begonnen von Schlorg
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Zitat:
Original von Bauing
Hallo Dave,
vielen herzlichen Dank für Deine klasse Berichte!
Kannst Du was zur möglichen Bestellung mehrerer neuer Liebherr-Seilbagger sagen, über die an anderer Stelle vor einiger Zeit berichtet worden ist?
Wie viele Mitarbeiter beschäftigt Fa. Gran?
Und steht der Neubau der Betriebswerkstatt mittlerweile?
VG Christian


Servus Christian,

vielen Dank für die netten Worte! Freut mich, dass es dir gefällt! :-)

Du meinst wohl den Artikel in der ABZ, wo irgendwas von 4 neuen Seilbaggern geschrieben stand... des war meine ich etwas unglücklich formuliert/abgedruckt... Natürlich kaufen Andi und Stefan keine 4 neuen Seilbagger auf einen Schlag, völlig utopisch... Aber dennoch, langfristiges Ziel ist es natürlich den 882er, 883er und irgendwann vielleicht auch den 853 durch Neu(ere)geräte zu ersetzen und/oder evtl. je nach Auftragslage irgendwann noch einen zusätzlichen Seilbagger zu beschaffen. Des ist aber eher auf laaaange Sicht gesehen, da brauchen wir uns so schnell keine weiteren Gedanken drüber machen...

Mittlerweile sind die Grans zu viert... Neben Andi und Stefan gehören noch 2 Mann fest zum Unternehmen, die auch die Seilbagger bewegen. Gerhard kennt ihr ja schon von zahlreichen Bildern und seit knapp einem Jahr gehört auch noch der Michi dazu, der war am Chiemsee unten am Dumper fahren und hat so fest zur Fa. Gran gefunden und bereits bewiesen, dass ihm auch das Seilbaggerfahren liegt. daumen

Lose kommen natürlich noch ein Haufen Leute dazu, die auf den Abraumbaustellen die eigenen und gemieteten Dumper bzw Raupe(n) bewegen.... und dann natürlich noch die übliche Entourage an Gran - Helfern und Freunden, wie meiner Wenigkeit, Tobi "CAT980H" oder Oli aka. "Oliver_90"... Zunge raus

Am neuen Lagerplatz der Fa. Gran hat vor ich glaube etwa 6 Wochen der Betonbauer mit den Fundamenten angefangen. Ziel ist es meine ich, dass irgendwann im Frühjahr die Halle zumindest soweit steht, dass man was reinstellen kann. Im Anhang 2 Fotos, war kurz vor Weihnachten auch mal dort um nach dem rechten zu sehen... smile


@Anton

Vielen lieben Dank für das Lob und deine Grüße! :-)




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Vorgestern hat Andi zusammen mit dem Oli die Drehdurchführung des HS882 neu abgedichtet... des sind ne Menge Dichtungen und von den beengten Verhältnissen im Unterwagen/Turm des HS882 hatten wir ja schon an mehrern Stellen in diesem Thread geschrieben... Ich lasse einfach mal die mir übersandten Fotos in loser Reihenfolge sprechen... smile


Bis bald! winke

der Schlorg

Schlorg hat diese Bilder (verkleinerte Versionen) angehängt:
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05.01.2020 19:01 Schlorg ist offline E-Mail an Schlorg senden Homepage von Schlorg Beiträge von Schlorg suchen Nehmen Sie Schlorg in Ihre Freundesliste auf
Bauing



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Zitat:
Original von Schlorg

Du meinst wohl den Artikel in der ABZ, wo irgendwas von 4 neuen Seilbaggern geschrieben stand... des war meine ich etwas unglücklich formuliert/abgedruckt... Natürlich kaufen Andi und Stefan keine 4 neuen Seilbagger auf einen Schlag, völlig utopisch... Aber dennoch, langfristiges Ziel ist es natürlich den 882er, 883er und irgendwann vielleicht auch den 853 durch Neu(ere)geräte zu ersetzen und/oder evtl. je nach Auftragslage irgendwann noch einen zusätzlichen Seilbagger zu beschaffen. Des ist aber eher auf laaaange Sicht gesehen, da brauchen wir uns so schnell keine weiteren Gedanken drüber machen...

der Schlorg


Da gab es im Februar 2019 mal eine Pressemeldung von Liebherr:
https://www.liebherr.com/de/deu/aktuelle...-effizienz.html

Marketing halt...
06.01.2020 00:20 Bauing ist offline E-Mail an Bauing senden Beiträge von Bauing suchen Nehmen Sie Bauing in Ihre Freundesliste auf
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Dabei seit: 09.04.2005
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Hey Leute,

der ein oder andere erinnert sich daran, als Rainer im Oktober 2016 die ersten Schaufeln Kies aus dem Wasser geholt hat und bereits dort die fehlende Kraft im Schwenkwerk des HS883 bemängelt hat.

Zitat:
Je länger Rainer mit dem Bagger Schaufel für Schaufel Kies aus dem Wasser holte, umso flüssiger und dynamischer wurde der Arbeitsablauf. daumen

Rainer war jedoch nicht so recht mit der Leistung der Maschine zufrieden... Erster Kommentar nach dem absteigen... "A totaale Schlaftablettn, der Scheisskahn..."

Besonders bemängelte er die fehlende Leistung des Schwenkwerks...

Wo die HS882er beim Schwenken mit voller Kraft anfahren und die Schaufel erstmal an Ort und Stelle in der Luft stehen bleibt, bis Sie merkt was eigentlich grad abgeht, wirkt der HS883 für Ihn etwas träge und kraftlos beim schwenken


Bereits damals hatte Roland schon von der Möglichkeit berichtet, die beiden Ölmotoren des Schwenkwerks gegen größere auszutauschen. Dazu müssen allerdings auch die Aufnahmeringe welche auf den Schwenkgetrieben sitzen ausgetauscht werden, denn die Motoren haben eine andere Aufnahme. Der Abtrieb der Motoren ist jedoch der gleiche... Das ist alles erstmal noch nicht so wild... aber um die benötigte Ölmenge für die großen Motoren herzubekommen braucht es hinten am Verteilergetriebe noch eine zusätzliche Hydraulikpumpe.... großes Grinsen

Wer erinnert sich jetzt noch, wie es rings um das Verteilergetriebe des HS883 auschaute, dem empfehle ich die letzten beiden Fotos auf Seite 84 anzusehen.. Zunge raus

Schon lange hatten sich Andi und Stefan überlegt ob man diese nicht unerhebliche Investition tätigen möchte, "nur" um dem Bagger etwas mehr Bumms beim Schwenken zu verleihen... Nachdem sich die beiden dann darüber einig waren, dass man den Umbau der Schwenkwerke vornehmen möchte, dauerte es nochmal eine ganze Weile bis man zusammen mit Liebherr überhaupt rausgefunden hatte, welche Teile denn für den Ex-Möbius HS883 benötigt werden... Adapterplatten, Durchtriebe, Flanschplatten, Schläuche, Y-Abzweige etc...

Jetzt war es endlich so weit und (hoffentlich) alle benötigten Teile waren vor ein paar Wochen hier bei uns angekommen... 2 Ölmotoren, eine dicke Pumpe, ein ganzer Haufen Schrauben, Dichtringe, Verschraubungen, Winkelstücke usw... insgesamt waren es meine ich 3 Europaletten mit Aufsatzrahmen voll... eine davon alleine voll mit Hydraulikschläuchen...

Manche Teile waren bei Liebherr nicht mehr lagernd und mussten nachgefertigt werden... War also eine wirklich lange Zeit von Entschluss, bis zur Lieferung der Teile... Aber jetzt war der ganze Schrott da... nur halt noch nicht eingebaut...

Den Umbau zu tätigen bot sich jetzt über den Winter natürlich an... Stefan hatte mit dem HS883 in der derzeitigen Grube nochmal alles vollgeschmissen und somit einen großzügigen Puffer geschaffen, sollte der Umbau aufgrund fehlender oder unpassender Teile länger dauern als geplant und das Kieswerk in der Zwischenzeit schon wieder den Betrieb aufnehmen.

Während Andi die letzten Tage in Sachen MENCK tätig war, hatte Stefan gestern damit begonnen den ersten der beiden Ölmotoren des Schwenkwerks umzubauen.

Als ich heute gegen Mittag in der Grube ankam, hatte er gerade den 2ten Ölmotor vom obersten "Ring" demontiert. Dieser Ring wiederrum (Die genaue Funktion der einzelnen Teile beschreibe ich später) ist mit langen Inbusschrauben die durch die beiden darunterliegenden Teile hindurchgehen mit dem Schwenkgetriebe verschraubt.

Problem dabei: Die Ölmotoren schauen sich so aus, als wenn die wahrscheinlich seit 1996 an Ort und Stelle sitzen... Die Planflächen der Ölmotoren haben ein paar der darunterliegenden Inbusschrauben komplett verdeckt, die restlichen Schrauben lagen frei. Auf dem einen Foto mit dem neuen Ölmotor auf der rechten Seite kann man erkennen, was ich meine... Habs mal eingezeichnet... Jedem klar soweit?

Die Löcher der anderen Schrauben, welche nicht von den Ölmotoren überdeckt waren, wurden wohl mal mit einer Dichtmasse verschlossen um das eindringen von Wasser und Schmutz zu verhindern... könnts euch vorstellen, wie gut des seit 1996 hergehalten hat oder? Und dann auch noch ein Bagger von der Fa. Möbius, der im Salzwasser aller Weltmeere umeinandgeschippert ist... Bravo! Zunge raus

Dementsprechend bescheiden bis beschissen gingen die Schrauben da auch raus... während sich die Inbusschrauben der nicht festgegammelten Schrauben auf anhieb ausdrehen ließen, war es bei den anderen Schrauben erstmal nicht möglich überhaupt die Inbus Nuss einzustecken... erst nachdem wir massiv Dreck und Rost aus den Schraubenköpfen herausgepult hatten, passte der Inbus... die Schrauben waren aber allesamt in Ihren Sitzen so festgegammelt, dass der Inbus sofort durchrutschte...

Was also tun? Da der obere Ring nicht mehr benötigt wird, hätte man jetzt hergehen können und vorsichtig mit der Flex durch das Gehäuse des Rings schneiden um die Schraubenköpfe abzutrennen... das wollten wir uns jedoch als wirklich letzte Maßnahme vorhalten, denn in dem Ring steckt noch etwas mehr drin, des man jetzt so noch nicht sehen kann...

Bei dem gestern getauschten Ölmotor hatte Stefan gute Erfahrungen damit gemacht in den ausgefotzten Innensechskantkopf der Schraube einen 55er Torx Nuss einzuschlagen... und so probierten wir unser Glück auch heute damit...


Bis dann! winke

Schlorg hat diese Bilder (verkleinerte Versionen) angehängt:
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Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Schlorg: 08.01.2020 22:24.

08.01.2020 22:11 Schlorg ist offline E-Mail an Schlorg senden Homepage von Schlorg Beiträge von Schlorg suchen Nehmen Sie Schlorg in Ihre Freundesliste auf
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Dabei seit: 11.09.2006
Name: Malte
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Schön dass du jetzt wieder so emsig über die Grans berichtest Dave daumen .

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Das Copyright der Bilder liegt bei mir!! Aufsmaul
08.01.2020 22:23 Atlasmalte ist offline Beiträge von Atlasmalte suchen Nehmen Sie Atlasmalte in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Malte,

vielen Dank für deinen Kommentar! Vor allem hat es mich gestern gefreut, dass ich mal wieder selbst "an der Front" mitwurschteln konnte.... :-)

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Nach und nach bekammen wir mit dieser Technik und dem Wechselspiel aus Gewalt und Feingefühl alle Schrauben herausgedreht... Die Inbus Nuss hatte die Behandlung mit dem Fäustel nur so mittelgut vertragen und ließ sich hernach nurnoch mit Gewalt auf den 1/2" Vierkant der Ratsche schieben bzw. entfernen... aber was solls... Gewisse Opfer muss man bringen...

Bevor wir uns an das lößen der letzten 4 festsitzenden Schrauben machten, sicherten wir das Teil mit 2 von den neuen, etwas längeren Inbusschrauben, denn der obere Ring ist mit einem Haufen Federn vorgespannt... Die letzte Schraube zu entfernen ohne die Federspannung kontrolliert abbauen zu können würde bestimmt damit enden, dass wir den Ring unkontrolliert voll in die Fresse bekommen... Aufsmaul

Die letzte Schraube die wir hatten wäre dann beinahe noch zum totalen Showstopper geworden... die anderen gingen mit würgen irgendwie raus, bei der letzten ließ sich schon der, mittlerweile etwas ramponierte, 55er TX nicht richtig einschlagen und fand keinen rechten Halt... Nach einigem Hin und her waren wir beinahe soweit den Kopf auszubohren oder den RIng mit der Flex einzuschneiden, der Stefan hats dann aber noch ein letztes mal probiert und genau die richtige Dosis Kraft erwischt die zwischen ab- bzw. durchrutschen und dem lösen des Schraubenkopfs lag... Wie gesagt... die Gewinde und alles andere an den Schrauben waren top... es waren wirklich nur die Schraubenköpfe in Ihren Löchern festgegammelt... nachdem sich der Kopf mit einem spürbaren "Krack" ein paar Millimeter bewegte, hatte nun auch die letzte Schraube verloren...

Jetzt konnten wir unsere beiden temporär eingedrehten Halteschrauben langsam im Wechsel ausdrehen und somit die Federspannung der Teile abbauen und einen ersten Blick in das Innenleben werfen...

Während Stefan sich daran machte, die nächsten Bauteile zu demontieren, bereitete ich schon den neuen Adapterring für die Aufnahme der Ölmotoren vor. Das Teil wurde von Liebherr für den Versand mit einer Öl-Wachsschicht konserviert. Nachdem das Teil komplett gereinigt war, setzt ich die Federn in der richtigen Reihenfolge vom alten in den neuen Adapterring um. Um zu vermeiden, dass die Federn beim umdrehen des Rings nach unten rausfallen bekam jedes Loch einen Hub Fett aus der Fettpresse um die Federn damit temporär festzupappen.


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